02.12.2021 - Ad hoc (gemäss Art. 53 KR)

Überdurchschnittlich hoher Krankenstand in der Corona-Pandemie zwingt Meyer Burger, den Ausstoss seiner neuen Solarmodul-Produktion vorübergehend zu reduzieren

 

 

Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland mit stark steigenden Infektionszahlen sorgt auch in der Belegschaft von Meyer Burger für überdurchschnittlich hohe Ausfälle durch Krankheit und behördlich angeordnete Quarantäne. Das Unternehmen sieht sich daher gezwungen, in seinem Werk in Freiberg (Sachsen) vorübergehend nur eine von zwei Produktionsstrassen zu betreiben und die Produktionspläne für seine Solarmodule bis voraussichtlich Ende Januar 2022 entsprechend anzupassen. 

 

Der Hochlauf der Produktion ist technologisch auf Kurs. Die Produktionsmaschinen haben den geplanten Durchsatz demonstriert und liefern die von Meyer Burger und ihren Kunden erwartete hohe Qualität der Solarzellen und -module. Aufgrund der parallel zum Fertigungsbetrieb notwendigen Arbeiten für den geplanten Ausbau der bestehenden Fertigungsanlage von 0,4 auf 1 Gigawatt war und wird die Produktionsleistung am Standort Freiberg zusätzlich zeitweise eingeschränkt. Die Produktionseinschränkungen haben einen negativen Einfluss auf den Umsatz im Jahr 2021. Die bisherige Guidance für das Jahr 2023 bleibt gültig. Der weitere angekündigte Kapazitätsausbau an den Standorten Freiberg, Thalheim (Bitterfeld-Wolfen) und den USA ist durch die aktuelle Corona-Lage nicht beeinträchtigt.

 

Aufgrund konservativer Planung der Lieferungen an Kunden hat der reduzierte Ausstoss nur einen geringfügigen, kurzfristigen Einfluss auf eine kleine Zahl von bestätigten Bestellungen. Der Bestellungseingang entwickelt sich auch in der Corona-Pandemie weiterhin positiv, reflektiert in einem wachsenden Auftragsbestand. Aufgrund der generellen Kostenentwicklung und analog zu Wettbewerbern hat Meyer Burger die Preise ab dem kommenden Jahr erhöht und die Kunden entsprechend informiert.

 

Meyer Burger schätzt die Entwicklung des Solarmarkts für 2022 sehr positiv ein. Die Nachfrage, insbesondere auch nach Hochleistungsmodulen mit nachhaltiger und transparenter Herstellung, bleibt ausgezeichnet, Sonnenenergie spielt für das Erreichen der Klimaziele eine zentrale Rolle. Beispielweise hat sich die neue deutsche Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag auf einen Ausbau der installierten Solarkapazitäten auf 200 Gigawatt bis 2030 verständigt, wodurch Meyer Burger positive Effekte auf die Geschäftsentwicklung erwartet. In den USA rechnet Meyer Burger damit, dass die aktuelle Politik mit dem in Verhandlung stehenden Reformpaket und den darin enthaltenen Massnahmen zum Klimaschutz die Solarindustrie weiter stärken wird.

 

 

Kontakte:

Meyer Burger Technology AGDynamics Group AG
Anne SchneiderAndreas Durisch
Head Corporate CommunicationsSenior Partner
M. +49 174 349 17 90T. +41 43 268 27 47
 M. +41 79 358 87 32
anne.schneider@meyerburger.comadu@dynamicsgroup.ch




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