Mit einer virtuellen Werkseröffnung ist Meyer Burger am 26. Mai in Freiberg neu gestartet.

Das Solarunternehmen schreibt damit Industriegeschichte am historischen Standort fort. Europas größte Solarmodulfertigung wurde in den letzten acht Monaten auf SmartWire-Fertigungslinien umgerüstet und ist damit die modernste und umweltfreundlichste Anlage ihrer Art. Zur virtuellen Eröffnung waren neben Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Umweltminister Wolfram Günther weitere spannende Gäste dabei, die in einer live übertragenen Diskussionsrunde über die Renaissance der Solarindustrie diskutierten.

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«Ich freue mich auf den Start der Modulfertigung in Freiberg und auf diese hochkarätige Gesprächsrunde. Die Innovationskraft der Solarbranche und eine vorausschauende Industriepolitik können in Deutschland und Europa Tausende nachhaltige Arbeitsplätze schaffen», betont CEO Gunter Erfurt anlässlich der Werkseröffnung.

 

Nach dem Umbau des ehemaligen Solarworld-Standorts im Gewerbegebiet Saxonia und der Umrüstung auf SmartWire-Fertigungslinien innerhalb von nur acht Monaten besteht nach dem Abschluss des Hochlaufs eine jährliche Nominalkapazität von 0,4 GW oder rund 3000 Modulen pro Tag. Solarzellen auf Heterojunction-Basis haben gegenüber herkömmlichen Zellen den Vorteil, dass sie mehr Sonnenlicht in Energie umwandeln können. Die von Meyer Burger in der Schweiz entwickelte und patentgeschützte SmartWire-Zellverbindungstechnologie erhöht die Leistungsfähigkeit der Module zusätzlich und sorgt für eine überdurchschnittlich lange Lebensdauer. Weiterhin sind Meyer Burger-Module im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten komplett bleifrei. Die Module sollen zudem im Sinne der Kreislaufwirtschaft recycelt werden.

 

Die gestern eröffnete Solarmodulproduktion ist die modernste und umweltfreundlichste Fertigungsanlage ihrer Art in Europa und bietet mehr als 200 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze. Der Ausbau auf 1 GW Kapazität – statt 0,8 GW wie bisher geplant – am Standort Freiberg ist vorbereitet und wird schnellstmöglich angestrebt, womit weitere Arbeitsplätze entstehen werden.

Mit der Eröffnung beider Fabriken – am 18. Mai das Solarzellenwerk in Thalheim, am 26.5. die Modulfertigung in Freiberg - sowie der Etablierung aller Lieferketten und dem Aufbau der Fertigungs- und Vertriebsorganisationen hat Meyer Burger wesentliche Meilensteine entlang der Transformation vom reinen Anlagen– und Technologieanbieter zum integrierten Hersteller von Solarzellen und ‑modulen plangemäß erreicht.

 

“Ich bin außerordentlich stolz, dass wir alle heute Teil dieses großartigen Neuanfangs sein können. Wir erleben hier und jetzt den Beginn eines neuen Zeitalters der Solarindustrie”, so Gunter Erfurt.

 

Da die offizielle Werkseröffnung in Pandemiezeiten eines besonderen Formates bedurfte, wurde ein Expertenpanel veranstaltet, dass live im Internet übertragen wurde. Die Diskussionsrunde zum Thema «Von Sachsen in die Welt: Wie wir erneuerbare Energien regional, europäisch und global nutzen können» wurde von der Journalistin und Physikerin Kristina zur Mühlen moderiert. Zu Gast waren als Vertreter der sächsischen Landesregierung Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wolfram Günther, Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Außerdem waren Stephan Lowis, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers enviaM und der Klimaforscher Udo Engelhardt zu Gast sowie Walburga Hemetsberger, CEO des Verbandes Solar Power Europe, die per Bildschirm aus Brüssel zugeschaltet war.

Bildergalerie zur Werkseröffnung Freiberg

Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg
Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg
Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg
Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg
Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg
Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg
Eröffnung Solarmodulfertigung in Freiberg

 

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