Feuer und Flamme für die Solarenergie

 

 

Das grösste Kapital der Bündner Gemeinde Flims, die im Winter wie auch im Sommer zahlreiche Feriengäste beherbergt, ist die Natur. Deren Schutz hat deshalb höchste Priorität. Die nachhaltige Stromproduktion ist ein wichtiger Teil des Flimser Umweltengagements. Die Gemeinde liess kürzlich eine vom Energieversorger Flims Electric initiierte Solarfassade am örtlichen Feuerwehrmagazin installieren. Die hassler energia alternativa ag, ein lokal führendes Unternehmen im Bereich der alternativen Energieerzeugung, wurde von Flims als Fachpartner mit der Realisierung beauftragt. Zum Einsatz kam das MegaSlate®-Solarsystem von Meyer Burger.

 

Die Solaranlage des Feuerwehrmagazins in Flims erfüllt nicht nur den Zweck einer nachhaltigen Gebäudeenergieversorgung, sondern stellt auch ein Vorzeigeobjekt dar. Beim Flimser Feuerwehrmagazin handelt es sich nicht um den typischen, eher unschönen, Betonbau. Vielmehr ist die Feuerwehr in einem modernen und ansprechenden dunklen Holzbau mit einem kunstvoll kontrastierenden roten Tor untergebracht. Genauso unkonventionell und ästhetisch ist die Solaranlage. Sie befindet sich nicht wie üblich auf dem Dach, sondern ist auf der Südost- und Südwestseite in die Fassade integriert.

 

Mehr Energie

Eine Fassadeninstallation ist aus vielerlei Hinsichten sinnvoll. Ihre Energieproduktion ist im Vergleich zu einer Dachinstallation antizyklisch, da sie, statt hauptsächlich mittags, vor allem am Morgen und Abend Energie liefert. Die Energieproduktion ist somit gleichmässiger über den Tag verteilt. Eine Solarfassade ist zudem bei tiefem Sonnenstand ertragreicher. Im Winter, wenn die Sonne teilweise über die Solardächer hinweg scheint, wird die Fassade optimal beschienen. Dies ist für das Flimser Feuerwehrmagazin deshalb relevant, weil dort die Solarenergie schlussendlich für Wärme genutzt wird. Mit dem Solarstrom wird eine Wärmepumpe angetrieben, die ihrerseits für die Heizungsunterstützung eingesetzt wird. Im alpinen Raum ist eine Fassadeninstallation noch aus weiteren Gründen vorteilhaft. Einerseits liefert die Solaranlage an der Fassade auch im Winter Strom, während die Anlagen auf den Dächern vom Schnee bedeckt sind. Andererseits reflektiert der Schnee am Boden die Sonnenstrahlen direkt auf die Fassade. Für die Fassaden-Photovoltaikanlage mit einer installierten Nennleistung von 23,5 kWp ist ein Jahresenergieertrag von über 14000 kWh prognostiziert.

 

Drei Jahrzehnte Pionierarbeit 

Die hassler energia alternativa ag, die mit der Planung und Installation der Photovoltaikanlage beauftragten Spezialisten für erneuerbare Energien mit Standorten in Zillis und Chur, ist seit mehr als 30 Jahren im Bereich Photovoltaik, Solarthermie und Pelletheizsysteme tätig. Der Familienbetrieb in zweiter Generation entschied sich bei der Solarstromanlage mit dem MegaSlate®-Solarsystem für ein hochqualitatives und ästhetisches Schweizer Produkt.

 

Einzigartige Ästhetik

Meyer Burger, der führende Schweizer Hersteller von gebäudeintegrierten Solaranlagen, legt viel Wert auf Ästhetik. So ist die Homogenität und Schlichtheit ein weiteres Merkmal des MegaSlate®-Solarsystems neben seiner hohen Leistung und starken Robustheit. Deswegen fallen die Module in der dunklen Fassade des Feuerwehrmagazins Flims kaum auf und fügen sich harmonisch ins Gebäude wie auch ins Ortsbild ein. Die Gemeinde Flims leistet mit der sauberen Stromproduktion durch die neu installierte Photovoltaikanlage einen weiteren Beitrag an die Erhaltung des UNESCO Weltnaturerbes und zeigt sich gleichzeitig als Vorreiter, der den Sinn in einer Fassadeninstallation erkannt hat.

 

Photovoltaikanlage

hassler energia alternativa ag
Resgia 13, 7432 Zillis
info@hassler-solarenergie.ch
www.hassler-solarenergie.ch