Höchste Moduleffizienz dank exklusiver Spitzentechnologien

Meyer Burger Solarmodule vereinen die fortschrittlichsten Technologien der Solarzellen-Fertigung und -Verbindung. Damit werden die höchsten Wirkungsgrade aller kommerziell genutzten Solarmodule erzielt.

Heterojunction-Technologie (HJT)

HJT-Solarzellen verbinden zwei Photovoltaik-Welten miteiander und nutzen damit sowohl die Vorteile der kristallinen Solarzellentechnologie sowie der Dünnschicht-Photovoltaik. Für die Herstellung der elektrischen Strukturen von Heterojunction-Zellen werden auf einen monkristallinen Siliziumwafer beidseitig dünne Schichten aus amorphem Silizium sowie transparente, leitfähige Oxidschichten aufgebracht.

Während die kristallinen Siliziumstrukturen generell höhere Wirkungsgrade ermöglichen, sorgt das amorphe Silizium für eine bessere Lichtausbeute – auch bei diffusem Licht. Darüber hinaus haben Heterojunction-Zellen einen deutlich niedrigeren Temperaturkoeffizienten als konventionelle Siliziumsolarzellen, wodurch die Leistung auch bei hohen Temperaturen stabil bleibt.

SmartWire Connection Technology (SWCT)

SWCTTM ist eine exklusive patentierte Meyer Burger Technologie, um Solarzellen miteinander zu verbinden. Dabei ersetzt eine Draht-Folie die sonst üblichen gelöteten Busbars. Die Drähte bilden eine dichte Kontaktmatrix, die zu einem deutlich höheren Leistungsgewinn der führt. Solarzellen mit SmartWire Verbindung sind weniger anfällig für Mikrorisse und weisen einen besseren Stromfluss durch verringerte Widerstände auf. Weiterhin reduziert sich dank der Drähte die Verschattung auf der Zelloberfläche, wie sie bei den deutlich breiteren Busbars auftritt. Dies führt zu einer deutlich besseren Licht-Ausbeute.

Die amorphen Silizium-Schichten, die den Heterojunction-Solarzellen ihre herausragenden Eigenschaften verleihen, können bei zu hohen Temperaturen im Produktionsprozess leicht zerstört werden. Deshalb ist SmartWire die optimale Verbindungs-Technologie und eignet sich besser als die heißen Busbar-Lötverfahren für hocheffiziente Heterojunction-Solarzellen.

Vergleich Meyer Burger Solar-Module und Standard-Module

  Meyer Burger Module (Heterojunction/SmartWire) Standard-Module (PERC Technologie)
Zelleffizienz (Wirkungsgrad) Meyer Burgers exklusive Heterojunction-Zelltechnologie erlaubt eine Effizienz von aktuell bis zu 24,5%. PERC-Zellen sind in der Effizienz auf 21,5 % - 22,5 % begrenzt.
Temperatureinfluss Nur geringfügige Leistungsdeduktion bei hohen Temperaturen dank eines sehr niedrigen Temperatur-Koeffizienten. Stark verringerte Leistung bei steigenden Temperaturen.
Schwachlichtausbeute Größtmöglicher Energieertrag bei diffusen Lichtverhältnissen in Morgen- und Abendstunden. Deutlich reduzierter Energieertrag in Morgen- und Abendstunden
Degradation (Alterung) HJT-Zellen sind LID-frei und zeigen über die Lebensdauer nur sehr geringe Alterungseffekte. LID- und PID-Effekte senken die Leistung von PERC-Modulen um bis zu 3% nach Inbetriebnahme sowie um weitere 15% während ihrer Lebensdauer.
Lichtausbeute der Modul-Rückseite (Bifazialität) Dank einer beidseitig identischen Zell-Struktur ermöglichen HJT-Solarzellen eine besonders hohe Lichtausbeute auf der Rückseite und damit einen deutlich höheren Energieertrag (bis zu 92% Bifazialität). Geringere Lichtausbeute auf der Rückseite durch unterschiedliche Vorder- und Rückseitenstruktur der Solarzelle.
Zell-Verbindung (Verschaltung) Höchste Lichtausbeute und geringste elektrische Verluste dank extrem dünner runder SmartWire-Drähte. Dank dichtem Drahtgitter bleibt der Stromfluss in der Zelle auch bei Mikrorissen stabil. Die klassische Busbar-Verschaltung reduziert die Modulleistung durch geringere Lichtausbeute und einen erhöhten elektrischen Widerstand. Busbars reflektieren schräg einfallendes Licht aus dem Modul heraus und verschatten einen Teil der Solarzellen-Fläche. Mikrorisse führen zudem zum Ausfall großflächiger Zellbereiche.