Modernste Gebäudehülle der Schweiz erstrahlt in schönsten Farben

 

Das neue Bürogebäude der SWISS KRONO AG in Menznau (LU) wurde auf allen Seiten mit einer aktiven Gebäudehülle bestückt. Die Solarfassade erstrahlt in der roten SWISS KRONO Farbe und ist mit neuster Meyer Burger Solartechnologie ausgerüstet.

 

Die SWISS KRONO AG plante einen Neubau mit ansprechender Architektur, in Kombination mit höchster Energieeffizienz. Wert darauf gelegt wurde besonders, dass die zahlreichen SWISS KRONO Bauprodukte im Bauvorhaben integriert und ebenso im Innenausbau verwendet werden konnten. Der ansprechende Neubau der SWISS KRONO AG mit Bürokomplex und Kantine wurde innert eines Jahres fertiggestellt. Das moderne, wartungsfreie Fassadenkonzept wurde durch die Solarspezialisten der clevergie GmbH und die Fassadenprofis der Anytech Metallbau AG entwickelt und realisiert. Das Technologieunternehmen Meyer Burger lieferte die passenden Hochleistungsmodule, welche eigens dafür in Thun produziert wurden.


Attraktives Erscheinungsbild
Die Solarfassade wurde als bewährte Pfosten-Riegelkonstruktion GF50-PV von der Firma Anytech Metallbau AG erbaut. Als Isolation auf der äusseren Innenwand wurde eine SWISS KRONO Holzwolle-Leichtbauplatte aus eigener Produktion verbaut. Die robuste und vielseitig einsetzbare SWISSCDF Platte lässt die Fassade im SWISS KRONO Rot erstrahlen. Die ansprechende Kombination zwischen den bunten Platten und den transparenten Modulen lässt keine Wünsche offen und ermöglicht aktive Gestaltungsmöglichkeiten mit Photovoltaik ohne Leistungseinbussen.

 

Mauro Capozzo, CEO, SWISS KRONO AG:
«Das grösste Energiesparpotenzial liegt im Gebäudebereich. Mit unseren bewährten Bauprodukten, leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.»

Neuste Solartechnologie
Die Solarmodule aus Thun wurden komplett in alle vier Seiten des Gebäudes sowie in die Brüstung auf der Kantinenterrasse integriert. Die produzierte Solarenergie der leistungsstarken PV-Fassade wird zu 100% direkt auf dem Firmengelände verbraucht. Die 30 m lange und 18 m breite Solarfassade weist eine bemerkenswerte Leistung von 103 kWp auf und besteht aus 23 verschiedenen Modultypen. Die 406 Solarmodule wurden im Glas-Glas Aufbau gefertigt und weisen zwei 6 mm Deckgläser auf. Die Hochleistungs-Solarzellen sind mit der neuen SmartWire Zellverbindungstechnologie SWCT verbunden, was zu einer höheren Modulleistung führt. Ein weiterer Vorteil der SmartWire Zellverbindungstechnologie ist das filigrane und homogene Erscheinungsbild in den Gebäudehüllen.

 

Lukas Meister, Geschäftsführer, clevergie GmbH
«Solares Bauen wird weiter standardisiert und Photovoltaik zu einem konventionellen Baumaterial in einer modernen Gebäudehülle werden.»

Frühe Planung
Eine Herausforderung bei der Installation der vollintegrierten Solarfassade stellte die Kabelführung aufgrund der transparenten Module dar, erklärt Lukas Meister, Geschäftsleitung der clevergie GmbH. Ebenso musste auf eine optimale Hinterlüftung der Module geachtet und die Brandschutzbestimmungen eingehalten werden.
Bei der Realisation einer Solarfassade wird konventioneller Fassadenbau mit einem Elektroprojekt verbunden. Mit der frühen Einbindung eines Solarprojekts in die Planungsphase eines Neu- oder Umbaus können Kundenwünsche berücksichtigt, die Fassadeneinteilung optimiert und somit schliesslich Kosten gespart werden, so der Solarprofi. Die innovative Solarfassade wurde für den Schweizer Solarpreis angemeldet und könnte dieses Jahr als wegweisendes Solarprojekt nominiert werden.